The Sun Also Rises (太陽照常升起)

gesehen am 05.01.2008
DVD · CodefreeHong Kong · Drama · Beijing Bu Yi Le Hu Film Company · China ⁄ Hong Kong 2007

Besprechung

Madness: Eine junge Witwe (Zhou Yun - Wächter über Himmel und Erde) lebt mit ihrem 18-jährigen Sohn (Jaycee Chan Cho-Ming - The Huadu Chronicles: Blade Of The Rose, Invisible Target) in einem abgelegenen Bergdorf im China des Jahres 1976. Nach dem Sturz von einem Baum gibt sie sich ihren Träumen, Visionen und Verrücktheiten hin. Eines Tages entdeckt ihr Sohn – der mittlerweile Gruppenleiter ist – das geheime Versteck seiner Mutter wo sie allerlei Erinnerungen, auch an seinen Vater, aufbewahrt. Als er das Dorf kurzzeitig verlässt um ein Paar abzuholen, das aus der Stadt geschickt wurde, ist seine Mutter verschwunden.
Amour: Zur selben Zeit an einem weit entfernten Campus umgarnen die Lehrer Liang (Anthony Wong Chau-Sang - Infernal Affairs, Exiled) und Tang (Jiang Wen - The Soong Sisters, Riding Alone For Thousands Of Miles) die attraktive Ärztin Lin (Joan Chen Chung - Saving Face, Jasmine Women). Als bei eine Kinovorführung Liang als vermeintlicher Po-Grapscher von der Bevölkerung verfolgt wird, beginnen die Ermittlungen, in denen Lin’s wohlgeformtes Hinterteil eine Hauptrolle spielt.
Rifle: Als die Ermittlungen abgeschlossen sind, wird Tang und seine Frau (Kong Wei) in ein Bergdorf geschickt, wo sie von einem jungen Gruppenleiter empfangen werden. Während Tang sich zusammen mit der Dorfjugend der Jagd hingibt, jagt der junge Mann Tang's Frau nach, bis es letztendlich zur Konfrontation der beiden Männer kommt.
Dream: 20 Jahre früher reiten zwei Frauen auf Kamelen durch die Wüste Gobi. Sie kommen an der Hochzeitsfeier des jungen Tang vorüber. Wenig später gebärt eine der Frauen einen Sohn auf einem Eisenbahngleis in einem Bett aus Blumen. Der junge Gruppenleiter ist geboren.

Regisseur und Darsteller Jiang Wen erzählt vier zusammenhängende Geschichten, deren Sinn sich mir leider noch nicht ganz erschlossen hat und deshalb auch einen etwas zwiegespaltenen Eindruck hinterlässt. Optisch ist das ganze sehr beeindruckend umgesetzt und die traumhaften Aufnahmen aus dem chinesischen Hinterland hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Dennoch muss die verwirrende Geschichte noch verdaut werden, was eine zweite Sichtung fast voraussetzt, da viele Szenen einfach auch erst rückblickend Sinn ergeben. Deshalb erfolgt die Wertung auch unter Vorbehalt!

Bewertung