Maverick

gesehen am 13.07.2007
DVD · Code 2Deutschland · Western ⁄ Abenteuer ⁄ Komödie · Warner Bros. · USA 1994

Besprechung

Bret Maverick (Mel Gibson) schlägt sich mit Karten spielen, seinem gewitzten Mundwerk und notfalls einer unglaublich schnellen Hand am Colt durchs Leben. Auf dem Weg zu einem mit einer halben Million Dollar dotiertem Pokerturnier auf einem Mississippi-Dampfer begegnet er der Trickbetrügerin Annabelle Bransford (Jodie Foster), die zusammen mit Marshal Zane Cooper (James Garner) für allerlei Komplikationen in seinem Leben sorgt. Von geklauten Brieftaschen, über eine Fahrt mit einer führerlosen Kutsche, eine Begegnung mit Indianern auf dem Kriegspfad bis hin zu einem schießwütigen russischen Aristokraten.

Maverick entstand in einer Zeit als Remakes die Ausnahme und nicht die Regel waren. Da ich die Originalserie nicht kenne, kann ich auch keinen Vergleich ziehen, allerdings ist der Kinofilm eine erfrischend witzige und ungemein unterhaltsame Westernkomödie. Maßgeblich hierzu tragen die drei Hauptdarsteller bei, denen das Zusammenspiel sichtlich Spaß gemacht zu haben scheint. Mel Gibson spielt im Prinzip einen hundert Jahre jüngeren Martin Riggs – inklusive Gastauftritt von Danny Glover als Bankräuber – der mit sich mit seinem Mundwerk aus der einen Situation plappert, um in der nächsten Zwickmühle zu landen. Jodie Foster ist in ihrer Rolle als Trickdiebin eher ungewohnt, da sich ihr Charakter im Gegensatz zum sonstigen Rollenschema hauptsächlich auf ihr Äußeres und ihrem Charme zur Erreichung ihrer Ziele verlässt. Aber auch das steht Jodie Foster gut zu Gesicht. James Garner als grimmiger Marshal Cooper sorgt mit seinem trockenen Humor ebenfalls für einige Lacher. Die Kulissen fügen sich schön in die wundervolle und weitläufige Landschaft ein und ergeben ein stimmungsvolles Bild des wilden Westens. Nette Komödie mit gut aufgelegten Darstellern!

Bewertung